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VDEh-Exkursion nach Japan zum „4. ISIJ-VDEh- Jernkontoret-Symposium on Metallurgy“
Das Programm begann mit zwei Tagen metallurgischer Vorträge an der Universität Tohoku in Sendai. Dabei zeigte sich, dass das Symposium sich zusehends zu einem Austausch über die Entwicklungen und Projekte der CO2-armen Stahlherstellung entwickelt. Anschließend folgten zwei Tage mit Besichtigungen japanischer Stahlwerke und Forschungsinstitute: der Synchrotron-Forschungsstandort NanoTerasu, das Elektrostahlwerk Godo Steel, die Biogasanlage von JFE Recycling und Nippon Steel.
Die VDEh-Delegation unter der Leitung von Peter Schmieding bestand aus 14 Vertretern von ArcelorMittal Bremen, Georgsmarienhütte, Saarstahl, Stahlwerk Thüringen, Institut für Eisen- und Stahltechnologie (TU Bergakademie Freiberg), Institut für Eisenhüttenkunde (RWTH Aachen), Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (RWTH Aachen), FEhS Institut für Baustoff-Forschung, FOSTA Forschungsvereinigung Stahlanwendung sowie der Fachzeitschrift stahl+eisen.
Bereits seit 1974 veranstalten das Stahlinstitut VDEh und das Iron and Steel Institute of Japan regelmäßige Symposien, um metallurgisches Fachwissen auszutauschen. Im Jahr 2014 schloss sich der schwedische Verband Jernkontoret an, womit das ISIJ-VDEh-Jernkontoret-Symposium entstand. Nach Veranstaltungen in Osaka im Jahr 2014, Stockholm im Jahr 2017 und Düsseldorf im Jahr 2023 fand nun das 4. Symposium dieser Art in Japan statt.


