Stahl-Eisen-Prüfblätter
Blatt-Nr.
Titel
Status
SEP 1220-1
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl - Teil 1: Allgemeine Angaben
Dieser erste Teil der Prüfblatt-Reihe SEP 1220 beinhaltet die allgemeinen Anforderungen. Sie dient als Grundlage zur einheitlichen Werkstoffcharakterisierung und soll den Datenaustausch zwischen Werkstoffherstellern und Anwendern standardisieren.
Beschrieben werden die Charakterisierung der Grundwerkstoffe, Ort der Probenahme, allgemeine Prüfbedingungen, einschließlich Empfehlungen für die zyklische Prüfung. Das Datenformat für den Datenaustausch der Prüfungen (Datenheader) wird im Detail erläutert.
2. Ausgabe 2024-11
SEP 1220-2
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl - Teil 2: Widerstandspunktschweißen
Mit den in diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) festgelegten Prüfmethoden wird die Eignung von Stahlfeinblechen im Automobilbau für das Fügeverfahren Widerstandspunktschweißen ermittelt. Beschrieben werden Versuchsumfang und -bedingungen, Ermittlung der Qualitätsgrenzen, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen, und die Dokumentation der Ergebnisse. Beispiel-Diagramme sind beigefügt für die Prüfung und für die Auswertung der Ergebnisse. – Änderungen gegenüber der 2. Ausgabe sind in einer Tabelle aufgeführt.
3. Ausgabe 2025-09 korr
SEP 1220-3
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl - Teil 3: Laserstrahlschweißen
Dieses SEP gilt für die Prüfung der Fügeeignung zum Laserstrahlschweißen mit Festkörperlaser (Prozess Nr. 521 nach DIN EN ISO 4063) von Feinblechen aus Stahl bis zu einer Einzelblechdicke von 3 mm durch I-Nähte am Überlappstoß. Beschrieben werden Probenvorbereitung, Prüfbedingungen, Bestimmung der Qualitätsgrenzen, das Prüfverfahren selbst (durchgehende und gesteppte Überlappverbindungen), zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen, sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Beispiel-Diagramme für die Prüfung und Vorlagen für die Auswertung der Ergebnisse sind beigefügt.
2. Ausgabe 2025-04
SEP 1220-3 Beiblatt "Kaltriss-Prüfung"
Dieses Beiblatt zu SEP 1220-3 beschreibt ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Kaltrissempfindlichkeit von laserstrahlgeschweißtem Stahlfeinblech (verzögerte Rissbildung). Es ist zusammen mit dem SEP 1220-3 zu verwenden.
Beschrieben werden die Probenvorbereitung, Prüfbedingungen, Durchführung der Schweißung (vollständige und partielle Durchschweißung), Sichtprüfung, und die Dokumentation der Ergebnisse mit Muster-Dokumentationsblättern.
2026-04
SEP 1220-6
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl – Teil 6: Kleben
Mit den in diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) festgelegten Prüfmethoden wird die Eignung von Stahlfeinblechen im Automobilbau für das Fügeverfahren Kleben (mit Strukturklebstoffen und Unterfütterungsklebstoffen) ermittelt. Beschrieben werden die Probenvorbereitung, der quasi-statische Zugscherversuch, die Prüfung der Unterwanderungskorrosion und die Dokumentation der Ergebnisse.
Wesentliche Änderungen gegenüber der 1. Ausgabe betreffen die Aktualisierung der Referenzklebstoffe sowie die Anzahl der Prüfungen für Sandwich-Proben.
1. Ausgabe 2026-01
SEP 1220-7
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl – Teil 7: Buckelschweißen von Funktionselementen.
Mit den in diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) festgelegten Prüfmethoden wird die Eignung von Stahlfeinblechen im Automobilbau für das Fügeverfahren Buckelschweißen ermittelt.
Beispielhaft wird eine Mutter mit Segmentbuckeln auf ein Stahlfeinblech aufgeschweißt.
Beschrieben werden Probenvorbereitung, Schweißeinrichtung und Prüfbedingungen, Bestimmung der Qualitätsstufen, das Prüfverfahren selbst (Sichtprüfung, Gewindegängigkeit, Muttern-Setzverhalten, Ausdrück- und Abziehprüfung, Drehmomentprüfung, Metallografie) sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Beispiel-Diagramme für die Prüfung und Vorlagen für die Auswertung der Ergebnisse sind beigefügt.
1. Ausgabe 2025-10
SEP 1237
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die experimentelle Ermittlung von Versagenskennwerten für die Crash- und Umform-Simulation.
Dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) spezifiziert experimentelle Prüfungen zur Bestimmung der folgenden Versagens-Kennwerte: Versagens-Dehnung bei uniaxialem Zug (Proben mit Loch bzw. mit Kerben), ebener Dehnung unter Zug und biaxialem Zug. Die verschiedenen Prüfungstypen sind jeweils separat und ausführlich beschrieben. (SEP 1240 Abschnitt 9 enthält die kondensierte Kurzfassung)
Die STAHL-EISEN Prüfblätter (SEP) 1240 und 1237 sind miteinander verknüpft, der neue Abschnitt 9 (Bestimmung von Versagenskennwerten) der SEP 1240 bezieht sich auf SEP 1237, in dem alle drei Prüfverfahren separat und ausführlich dargestellt sind. SEP 1237: Die drei Prüfverfahren zur Bestimmung der Versagenskennwerte sind in SEP 1240 kondensiert dargestellt; Beispiel-Datenheader sind enthalten.
1. Ausgabe 2026-01
SEP 1240
Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die experimentelle Ermittlung mechanischer Kennwerte von Feinblechen aus Stahl für die CAE-Berechnung.
Dieses STAHL-EISEN-Prüfblatt (SEP) beschreibt ausgewählte mechanische Prüfungen an Stahl-Feinblechen und deren Dokumentation. Dieses SEP ist die Grundlage zur einheitlichen Bestimmung von Werkstoffkennwerten für die CAE-Berechnung und soll den Datenaustausch zwischen Prüfinstituten, Werkstofflieferanten und Automobilherstellern standardisieren.
- Allgemeine Probenvorbehandlung, Bezeichnung der Prüfstücke
- Allgemeine Prüfbedingungen, Versuchseinrichtung(en)
- Elastische und plastische Werkstoffkennwerte aus dem Zugversuch
- Plastische Werkstoffkennwerte aus dem Grenzformänderungsdiagramm
- Dynamische Werkstoffkennwerte, Hochgeschwindigkeitszugversuch
- Zyklische Werkstoffkennwerte
- Versagenskennwerte für die Crash- und Umform-Simulation
Der Anhang enthält Beispiele standardisierter Ergebnis-Datenfiles (Datenheader) für alle Prüfungen, Bilder, Tabellen sowie ein Muster-Prüfprotokoll.
Gegenüber der 1. Ausgabe (2006) wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen und der Abschnitt 9 zur Crash- und Umform-Simulation ergänzt (Bezug zum SEP 1237). Aufgrund des großen Umfanges wurde das SEP in zwei Sprachfassungen aufgeteilt.
Die STAHL-EISEN Prüfblätter (SEP) 1240 und 1237 sind miteinander verknüpft, der neue Abschnitt 9 (Bestimmung von Versagenskennwerten) der SEP 1240 bezieht sich auf SEP 1237, in dem alle drei Prüfverfahren separat und ausführlich dargestellt sind. SEP 1237: Die drei Prüfverfahren zur Bestimmung der Versagenskennwerte sind in SEP 1240 kondensiert dargestellt; Beispiel-Datenheader sind enthalten.
2. Ausgabe 2026-01
SEP 1245
Freigabeprozess für Stahlfeinbleche für Automobilanwendungen (Kaltumformung),
Im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit zwischen Automobil- und Stahlindustrie wurden für die Einführung neu entwickelter Stahlsorten in den Serieneinsatz im Automobilbau die Phasen des Werkstofffreigabeprozesses definiert.
Der Werkstofffreigabeprozess dient dazu, Festlegungen der notwendigen Qualifizierungsschritte von Stahl-Feinblech bis zur Serienreife zu treffen. Um neue Stahlsorten hinsichtlich ihrer Eignung für einen Serieneinsatz im Automobilbau beurteilen zu können, wird eine Prüfmatrix zur Bestimmung einer breiten Datenbasis vorgegeben. Die Ergebnisse dieser Prüfungen stellen eine notwendige Voraussetzung für die Freigabe einer Stahlsorte durch einen Kunden (OEM) dar.
Gegenüber der 1. Ausgabe 2011 wurden die folgenden Änderungen ausgeführt: Zusätzlich zu den vier Phasen gibt es den Meilenstein SST Serienstart. Die Bezugsquellenfreigabe wurde hinzugefügt.
2. Ausgabe 2024-10
SEP 1680
Aufstellung von Zeit-Temperatur-Umwandlungsschaubildern für Eisenlegierungen,
Ein ZTU-Schaubild macht Aussagen über die Gefügeentwicklung eines Stahls bei der Verarbeitung oder der Wärmebehandlung. Dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) enthält Richtlinien für das Aufstellen derartiger Schaubilder. Die verschiedenen Typen dieser Schaubilder werden dargestellt. Angegeben werden Probenauswahl und -vorbereitung, Versuchsdurchführung und Regeln zur Darstellung der Versuchsergebnisse. In einem Anhang sind Beispiele für verschiedene Schaubilder dargestellt.
Gegenüber der 3. Ausgabe wurden folgende wesentliche Änderungen vorgenommen: Dieses SEP liegt erstmals in englischer Übersetzung vor. Es wurde auf eine klarere Darstellung geachtet, z.B. für die Lehre.
4. Ausgabe 2024-10
SEP 1681
Richtlinien für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung dilatometrischer Umwandlungsuntersuchungen an Eisenlegierungen,
Dilatometrische Untersuchungen erlauben die Verfolgung der Phasenumwandlungen in Eisenlegierungen. Dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) enthält Richtlinien für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung dilatometrischer Untersuchungen für Eisenlegierungen.
Behandelt werden die Probenentnahme, die Fertigung der Dilatometerproben und das Anschweißen der Thermoelemente. Hinweise zur Durchführung betreffen den Einbau der Proben, die Ofenatmosphäre, die Umformung der Proben und die Aufzeichnung der Messergebnisse sowie die Überprüfung der Geräte. Die Auswertung der Ergebnisse und Dokumentation wird anhand von Schaubildern demonstriert.
Gegenüber der 2. Ausgabe wurden folgende wesentliche Änderungen vorgenommen: Die Inhalte wurden angepasst und präzisiert. Es wurde auf eine klare Darstellung geachtet, z.B. für die Lehre.
3. Ausgabe 2025-01
SEP 1927
Ultraschall-Tauchtechnik-Prüfung zur Bestimmung des makroskopischen Reinheitsgrades von gewalzten oder geschmiedeten Stäben aus Stahl.
Dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) gilt für die automatisierte Ultraschall-Tauchtechnik-Prüfung von prüfgerecht gestalteten gewalzten oder geschmiedeten Proben aus Stahl, der für Langprodukte bestimmt ist.
Mit den in diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) festgelegten Prüfmethoden wird die Eignung von Stahlfeinblechen im Automobilbau für das Fügeverfahren Buckelschweißen ermittelt.
Beschrieben werden Vereinbarungen, Personalqualifikation, Vorbereitung der Prüfstücke, die Prüfeinrichtung und ihre Überprüfung, Justierung, Empfindlichkeitsklassen, das Prüfvolumen, die Durchführung der Prüfung, Bewertung und Prüfbericht.
Eine Beispiel-Auswertung ist beigefügt.
Wichtige Änderung: Die Empfindlichkeitsjustierung erfolgt nicht mehr mit einem Vergleichskörper (Justierkörper), sondern mit einer Probe des Prüfauftrags.
3. Ausgabe 2025-12

